städte & dörfer


 

distanz zur

CASA PAZ Y MÁS

antequera  50 km (40 min)
gibraltar  174 km (120 min)
granada  95 km (80 min)
málaga  50 km (40 min)
marbella (puerto banús)  98 km (65 min)
mijas  73 km (53 min)
nerja  55 km (55 min)
riogordo  4 km (10 min)
ronda  130 km (90 min)
sevilla  200 km (120 min)
sierra nevada 126 km (110 min)
torre del mar  34 km (30 min)

Riogordo ist eines der kleinen weissen Dörfer in Andalusien, die das Bild der Landschaft so unverwechselbar prägen. Übersetzt "dicker Fluss" mag der Name nicht sehr schön anmuten. Doch die Erklärung ist einleuchtend und stellt ein anderes Bild dar. Nicht der Fluss ist nämlich "dick" sondern die Vegetation am Rande des Flusses üppig. Dies ist nicht so selbstverständlich wie man annehmen könnte. Viele Flüsse trocknen nämlich im Sommer aus. Nicht so der rio de la cueva, der dem Dörfchen diesen seltsam anmutenden Namen gab.

 

Riogordo hat 2936* Einwohner, die im Dorf selbst und in den "casas de campo" in den Hügeln rundum wohnen. Obwohl nur eine halbe Stunde von Málaga entfernt, hat das Dorf ein reges Eigenleben. Die Bewohner kaufen in den hiesigen Läden ein, haben eigene Bäckereien und eine Apotheke und die Kinder gehen hier zur Grundschule. Die älteren Kinder werden mit dem Schulbus ins nächste Dorf, Periana, gefahren.

 

Wie an vielen Orten in Andalusien hat sich auch in Riogordo eine Kolonie von Ausländern gebildet, die die Lebensbedingungen hier schätzen. Häufig treffen sie sich an der Tankstelle an der Ortsausfahrt zum Essen, auf einen Drink und einen Schwatz. Die Tankstelle hat ein kleines Restaurant mit wirklich guter Hausmannskost, speziell hervorzuheben der typische "plato de montes". Es ist allerdings zugegebenermassen wirklich nicht schön gelegen an der Hauptstrasse. Der Tankstellenshop dagegen ist für das nötigste gut ausgestattet und liegt für unser Haus sehr praktisch.

 

* Stand 2015

 


Málaga ist eine wunderbare, in den letzten Jahren immer mehr aufblühende und in den Fokus des Tourismus geratende Stadt. Sie hat alles, was man sich erträumen mag. Sie liegt am Meer und bietet sowohl Touristenstrände, die mit dem Auto direkt angefahren werden können, mit vielen Chiringuitos, wie die Strandrestaurands heissen, mit mietbaren Liegen und Sonnenschirme. Ebenso findet man jedoch etwas abseits weniger frequentierte Strände, die man häufig nur erreicht, indem man das Auto oben parkiert und die letzten Meter zu Fuss geht. Da viele spanische Familien ihren halben Haushalt mit an den Strand nehmen, sind diese weniger attraktiv und drum auch nicht ganz so gut besucht. Wer eher Ruhe sucht tut daher gut dran, die letzten paar Meter zum Strand zu Fuss zu bestreiten.

 

Die Altstadt von Málaga ist wahrlich einen Besuch wert. Viele Sehenswürdigkeiten sind hier zu erwähnen. Angefangen mit der imposanten Kathedrale mit den vielen Teterías rundherum. Die Teterías sind kleine "Cafes" in denen jedoch vorwiegend Tee in vielen verschiedenen Varianten serviert werden. Diese Tradition ist vom afrikanischen Kontinenten nach Spanien gekommen und hat in den letzten Jahren immer mehr Anklang gefunden. Spanien hat im afrikanischen Kontinent zwei Enklaven, Ceuta und Melilla. Durch diese und durch die Nähe zu Marokko, bei der Meerenge zu Gibraltar sind es 14km, haben viele arabische Traditionen hier Einzug gefunden. Im Laufe der Geschichte war Spanien zeitweise praktisch komplett in arabischer Herrschaft. Die spanische Geschichte und auch die Sprache ist bis heute sehr von dieser Herrschaft geprägt. Heute ist jedoch ein friedliches Nebeneinander von vielen Nationen möglich.

 

In Málaga besonders zuvorzuheben ist ausserdem der vor einigen Jahren komplett neu gestaltete Hafen, der puerto. Hier werden einstündige Bootsfahrten angeboten, man kann aber auch gleich für eine Kreuzfahrt einchecken. Am Hafen gibt es eine grosse Auswahl an guten Restaurants von Sushi über Tapas, Pizzerias, Fischrestaurants und Burger, alles was das Herz begehrt. Nicht ganz so günstig wie anderswo zu finden, allerdings mit einem wahrlich tollen Ambiente. Das Einzige, worauf man achten muss, sind die spanischen Öffnungszeiten der Restaurants. Vor 19.30 Uhr wird man hier ausser Tapas wenig Essbares finden. Ausser man setzt sich nur zu einem Gläscchen zur Erfrischung hin, da bekommt man sicher Oliven oder Nüsschen zum naschen. Will man nur ein leckeres Eis geniessen gibt es eine Gelatería mit vielen Eissorten. Vom Hafen aus sieht man dann auch die Alcazaba, die Festung der Stadt, die von den Mauren gebaut wurde.

 

Die Alcazaba ist einen Besuch wert. Man kann sie zu Fuss erklimmen mit wunderschönen Aussichten über die Stadt. Es ist ein schöner und nicht sehr anspruchsvoller Spaziergang, allerdings bei grosser Hitze nicht zu empfehlen. Da fährt man lieber mit dem klimatisierten Auto hoch. Von hier oben sieht man auf die Altstadt, den Hafen, die Strände und die Stierkampfarena, die leider nach wie vor, in Betrieb ist. Der Rundgang und das kleine Museum, für die man ein kleines Eintrittsgeld bezahlen muss, lohnen sich für alle, die gerne schöne Landschaftsfotos schiessen und in mittelalterlichen Gemäuern auf Entdeckung gehen wollen.

 

Will man jedoch eine schöne Aussicht geniessen ohne den geschichtlichen Aspekt und die mittelalterlichen Mauer, kann man auch auf die Dachterrasse des Hotels AC Málaga Palacio einen Drink schlürfen, das sich gleich bei der Kathedrale der Altstadt befindet.

 


Gibraltar ist wahrlich einen Besuch wert. Allerdings sind sehr viele Leute dieser Ansicht und der britische Affenfelsen kann sich zeitweise kaum vor Besuchern retten. Auf dem Felsen von Gibraltar, der sowohl zu Fuss, wie auch mit einer Gondel erklommen werden kann, hausen unzählige Affen, die die Menschenmassen gewohnt sind, häufig gefüttert werden und nicht selten einem Touristen das eine oder andere stibitzen, drum Acht geben auf zum eigenen Verzehr gedachte Esswaren, Hüte, Schnuller und so weiter :-)


Mein letzter Besuch in Granada ist schon viele Jahre her. Aus diesem Grund kann ich zu dieser Stadt nicht viel selbst erzählen. Auf Tripadvisor ist ein Besuch in der Alhambra die Aktivität Nummer eins in Granada. Diese habe ich selbst schon einige Male besucht und es war jedes Mal sehr eindrücklich.

 

"Die Alhambra ist ein einzigartiger Palast, der das spanische Granada schmückt. Sie ist ein Stück Arabien oder Persien im Süden Europas. Ihre aussergewöhnliche Schönheit verdankt die Festung den Mauren, die Spanien mehrere Jahrhunderte geprägt haben."

Quelle: http://wol.jw.org/de/wol/d/r10/lp-x/102006045

 

Tickets für einen Besuch in der Alhambra sind häufig schon lange im Voraus ausverkauft. Unbedingt rechtzeitig kaufen.


Marbella liegt an der Costa del Sol in der Provinz Málaga und verfügt über mehrere Yachthäfen und einen Fischereihafen.

Puerto Banús, einer dieser Yachthäfen, ist der Treffpunkt der „Reichen und Schönen“. Die Liegegebühr beträgt zum Teil 500.000 Euro pro Quadratmeter. Die grössten Yachten sind bis zu 70 Meter lang. Vor allem reiche Araber haben hier Liegeplätze. Die im Hafen anzutreffenden Restaurants und Geschäfte sind dementsprechend in der oberen Preisklasse angesiedelt.

 


Mijas ist eines der schönsten Bergdörfer an der Costa del Sol, mit malerischen Gassen und einer großartigen Aussicht auf die Küste des Mittelmeeres. Mijas ist die Stadt mit den Eseltaxis. Neben den typischen weiss gestrichenen Häusern mit den roten Ziegeldächern, die an dem Berg zu hängen scheinen und so typisch für das andalusische Hinterland sind, ist dies die auffälligste Attraktion. Soweit mir zu Ohren gekommen ist, sollen diese Eseltaxi jedoch zu Gunsten der Tiere abgeschaffen werden.

Mijas ist ein Ort mit typischer maurischer Vergangenheit. Aber auch die Römer, die Phönizier, die Griechen haben in diesem beschaulichen Ort historische Spuren hinterlassen.

 


Nerja ist ein kleiner Küstenort am östlichen Rand der Provinz Málaga. Das Stättchen wurde von gröberen Bausünden verschont und die engen Gassen laden zum Flanieren und shoppen ein.

 

Der Aussichtspunkt "Balcon de Europa" bietet einen schönen Ausblick auf die Küstenlandschaft und die umliegenden Steilküsten und Badebuchten.

 

Besuchenswert sind die berühmten Höhlen von Nerja, die riesigen Tropfsteinhöhlen sind sehr eindrücklich und bieten Platz für ganze Sinfoniekonzerte. In den warmen Sommermonaten bietet der Besuch zudem eine willkommene Abkühlung.

 


Ronda ist eine Stadt mit direkter Lage an der "garganta", der Schlucht der Serranía de Ronda. Sie thront auf einem beeindruckenden Felsplateau und gehört in Andalusien auch als Kleinstadt in mehrfacher Hinsicht zu den Grossen. Sie ist eines der für Andalusien typischen "weissen Dörfer" und hat schon bedeutende Literaten wie Rainer Maria Rilke und Ernest Hemingway mit ihrem Zauber zu langen Aufenthalten verführt.

In Ronda befindet sich zudem eine der ältesten und am besten erhaltenen Stierkampfarenen des Landes.

 


Die Altstadt von Sevilla ist die grösste Spaniens und neben Venedig und der Altstadt von Genua eine der grössten Altstädte Europas. Sevilla war Gastgeber der Weltausstellung (Expo) 1992 und wird allgemein als Wiege des Flamenco bezeichnet. Ausserdem ist Sevilla der Schauplatz von zahlreichen berühmten Opern. Georges Bizets „Carmen“, Gioacchino Rossinis „Barbier von Sevilla“, Wolfgang Amadeus Mozarts „Don Giovanni“ und „Die Hochzeit des Figaro“, Ludwig van Beethovens „Fidelio“ spielen in der Stadt, um nur eine Auswahl zu nennen. Die Einwohner werden "Sevillanos" genannt.

 


Die Sierra nevada mit der Bergdestination Pradollano ist architektonisch ein Abbild eines typischen Skiresorts aus den Alpen. Pradollano bildet die Basis des Skigebietes, welches bis auf 3'400 Meter hochführt und damit zu den höchsten Europas zählt. Die Anlagen sind sehr modern, das Gebiet kann vom Pistenangebot her gut mit den Destinationen in den Alpen mithalten.

 

Im Sommer ist das Gebiet wenig belebt, die Bergbahnen sind aber geöffnet. Sehr beliebt sind die Wanderwege vor allem im Hochsommer, wenn dank der Höhenlage angenehme Temperaturen herrschen.

 

Der Ort wird über eine sehr gut ausgebaute Strasse ab Granada erreicht.

 


Torre del mar ist ein typischer spanischer Badeort, der bekannt für seine schöne Strandpromenade ist und zu kilometerlangem Spazieren einlädt. Zahlreiche Strandrestaurants bieten lokale Spezialitäten an. Die Strände sind sehr gepflegt und man findet hier immer eine freie Liege.

 

Dank vieler englischen und deutschen Gäste, welche die Wintermonate an der Costa del Sol verbringen, ist es hier auch im Winter belebt und zahlreiche Restaurants sind geöffnet.

 

In der Fussgängerzone finden sich diverse Shops und die Preise sind moderat. Jeweils am Donnerstag findet zudem der Wochenmarkt statt, an dem neben Früchten und Gemüsen auch lokales Handwerk und Kleider angeboten werden.

 


 

Antequera ist die grösste Gemeinde der andalusischen Provinz Málaga. Die Stadt trägt wegen ihrer Bedeutung für Kultur und Geschichte des Landes und der geographischen Lage an den Verbindungswegen zwischen den grossen andalusischen Städten Málaga, Granada, Córdoba und Sevilla den Beinamen „Herz von Andalusien“. Die Einwohner werden Antequeranos genannt.

 

In der näheren Umgebung der Stadt befinden sich die Salzwasser-Lagune Fuente de Piedra, einer der wenigen Brutplätze des Rosaflamingo in Europa, und der El Torcal, ein Gebirgsstock aus Kalkstein, der heute ein Naturpark ist.

 

Am Stadtrand liegen der Dolmen de Menga und der Dolmen de Viera aus der Zeit um 3800 vor Christus, die zu den grössten Megalithanlagen Europas gehören. Der grössere, Menga, hat einen Durchmesser von 25 Metern, ist 4 Meter hoch und aus 32 Megalithen aufgebaut, von denen der schwerste rund 180 Tonnen wiegt. Im 19. Jahrhundert fanden Archäologen in der Kammer die Skelette von mehreren hundert Menschen.

 

Etwas ausserhalb der Stadt befindet sich der Tholos El Romeral aus der Zeit um 1800 vor Christus.

 

Die Dolmen Viera, Menga und El Romeral wurden nach erfolgreicher Bewerbung im Jahr 2016 zum UNESCO Weltkulturerbe ernannt, ebenso das Antequera umgebende Gebirge El Torcal und La Peña de los enamorados, ein Berg in Form eines liegenden Indianerkopfes.